Gutenswil
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| Wappen: Ein
achtfach geständertes Wappen in Schwarz und Gold. |
Gutenswil bezog von Volketswil den
Stern
Ein achtfach geständertes Wappen in Schwarz und Gold ist das
Wappen des Hans Stucki, Vogt zu Kyburg. Aber was hat das mit
Gutenswil zu tun? Die Stucki stammen aus dem am höchstgelegenen
Ort der Gemeinde Volketswil. Gemäss dem Neujahrsbuch besass das
Geschlecht im 14. Jahrhundert einen Zehnten in Gutenswil, und es
wird angenommen, dass Hans Stucki das achtfach geständerte Wappen
«möglicherweise irgendwo in Gutenswil vorfand».Das schwarz-goldenen
Wappen wurde aber ebenso wenig zum Gutenswiler Wappen, wie das
gotische G mit aufgesetztem Kreuzchen, das ebenfalls auf die
Stucki verweist. Da man bis in die Neuzeit kein eigentliches
Wappen von Gutenswil fand, und es galt ein Wappen auf dem
Gerätehaus der Feuerwehr anzubringen, beschloss man, einen Teil
des Volketswiler Wappens zu übernehmen: In Gold ein roter sechs-strahliger
Stern. «Es soll sich um die Schöpfung des betreffenden Malers
handeln», ist im betreffenden Artikel aus dem Neujahrsblatt der
Gemeinde Volketswil aus dem Jahr 1963 nachzulesen.
Gutenswil die Dorfgeschichte
Gutenswil stiess erst 1767 als letzter aller Aussenorte zur
Kirchengemeinde Volketswil. Vorher besuchte man den Gottesdienst
in Uster. 1932 wurden die fünf Zivilgemeinden Gutenswil, Hegnau,
Kindhausen, Volketswil und Zimikon aufgehoben und der
politischen Gemeinde Volketswil übertragen.
Noch heute geht Gutenswil in mancher Hinsicht eigene Wege. Im
Telefonbuch beispielsweise sind die Gutenswiler – im Gegensatz
zu den Hegnauern, Kindhausern und Zimikern – nicht unter dem
Stichwort Volketswil, sondern unter dem eigenen Dorfnamen
aufgeführt. Auch haben sie mit 8605 eine eigene Postleitzahl.
Gutenswil zählt heute rund 1340 Einwohner.
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